Die Schweiz übernimmt den Vorsitz der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA)

08.03.17

Botschafter Benno Bättig, Generalsekretär EDA, Vorsitzender IHRA (Bild:EDA)

Die Schweiz hat für 2017 den Vorsitz der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) übernommen, der sie schon 2004 beigetreten war. Die IHRA zählt heute 31 Mitglieder und 11 Länder mit Beobachterstatus. Sie hat zum Ziel, die Forschung und Bildung in Bezug auf den Holocaust zu fördern sowie die Erinnerung an die Opfer durch Gedenkfeiern und -stätten wachzuhalten.

Botschafter Benno Bättig, Generalsekretär des EDA und Leiter der Schweizer Delegation bei der IHRA, hat am 7. März für ein Jahr den Vorsitz der IHRA übernommen. Am 27. Januar 2017 anlässlich des «Holocaust Remembrance Day 2017» in Bern, hatte er Bundespräsidentin Doris Leuthard vertreten und deren Botschaft verlesen. Zu diesem Gedenktag laden jeweils die in Bern akkreditierten Botschafterinnen und Botschafter ein.

International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) in Wikipedia.

«Treffen zwischen Schülern und Überlebenden sind immer noch das beste Mittel gegen die Leugnung des Holocausts»

EDA-Generalsekretär Benno Bättig erläutert die Prioritäten der Schweiz. Der Fokus der Präsidentschaft wird bei der Bildung, der Jugend und den sozialen Medien liegen.
Artikel des EDA (7.3.2017)

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