Feier des 5-Jahr-Jubiläums der Gesellschaft Israel-Schweiz

10.11.16

Am Donnerstag, 3. November 2016, hat die Gesellschaft Israel-Schweiz (GIS), die Partnerorganisation der Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI), in Tel Aviv ihr 5-jähriges Bestehen gefeiert.

NR Corina Eichenberger-Walther, Präsidentin GSI und EAI (Bild: Susanne Holm)

Jacques Korolnyk, der Präsident der GIS, hatte dazu zusammen mit dem Präsidenten der Handelskammer Israel-Schweiz und Liechtenstein, Gideon Hamburger, zu einem Lunch ins Hotel Carlton in Tel Aviv eingeladen.

Einleitend stellte der GIS-Präsident ein neues Projekt vor, das zu «More Swissness in Israel» führen, den Israelis mehr über schweizerische Werte und Innovationen vermitteln soll. Die Feier war gleichzeitig die Startveranstaltung dazu.

Nach einem Grusswort des schweizerischen Botschafters in Israel, Jean-Daniel Ruch, hielt Nationalrätin Corina Eichenberger-Walther (Bild), Präsidentin der Gesellschaft Schweiz-Israel und der European Alliance for Israel (EAI) eine Grundsatzrede.

Nach der Gratulation zum Jubiläum der Gesellschaft Israel-Schweiz leitete Corina Eichenberger bald zu einem weniger feierlichen Thema über. Sie erinnerte daran, dass sich 2017 der Sechstage-Krieg zum 50. Mal jähren wird und erklärte, dass anti-israelische Organisationen dies zum Anlass nehmen werden, Israel als «Apartheidstaat und ungerechte Nation» zu brandmarken, der Palästina «seit 50 Jahren unterdrücke und im Widerspruch zum internationalen Recht besetzt halte».

Um diesen von europäischen Organisationen wie BDS, Human Rights Watch, Amnesty International, kirchennahen Organisationen, aber auch dem UNO-Menschenrechtsrat, der UNRWA und diversen Regierungen vorangetriebenen Aktionen entgegenzutreten, will die GSI-Präsidentin mit der «European Alliance for Israel» (EAI), deren Präsidentin sie ebenfalls ist, mit einer europaweiten Solidaritätskampagne für Israel dagegenhalten.

Die EAI wurde im Mai 2015 auf Initiative der Gesellschaft Schweiz-Israel gegründet. In ihr haben sich europäische Israel-Freundschaftsgesellschaften von 23 Ländern zusammengeschlossen. Die Allianz besteht vor allem aus nichtjüdischen Mitgliedern, die Solidarität mit Israel und den jüdischen Gemeinden in Europa zeigen wollen. Die EAI hat dieses Jahr zudem die «European Parliamentarian Alliance for Israel» ins Leben gerufen. Diese vernetzt pro-israelische Abgeordnete in Europa.

 

Pro-Israel European alliance prepares to fight massive anti-Israel campaign in 2017
The Jerusalem Post, 3.11.2016

Europäische Allianz für Israel startet «Freundschaftskampagne»
Israelnetz, 4.11.2016

Ungerechte Nation?
Tachles, 11.11.2016

Gesellschaft Israel-Schweiz feiert „Swissness“ in Israel
Israel-Zwischenzeilen Nr. 45/2016

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