Standaktion in Thun

In Thun, präziser im "Bälliz", hat die Sektion Bern eine Standaktion durchgeführt. Integriert in den samstäglichen Marktbetrieb resultierten primär gute und auch einzelne schwierige Kontakte mit Besuchern. Die Provokationen der vergangene Tage aus dem Gazastreifen an der Grenze zu Israel waren ebenso bekannt wie der anstehende 70. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung.

Interesse oder Freude löste die Standaktion der GSI-Sektion Bern bei den meisten Besuchern in Thun aus. Während rund sechs Stunden konnten diverse Gespräche über Israel und die Aktivitäten der Gesellschaft Schweiz-Israel geführt werden. Bei dieser Gelegenheit auch Mitglieder aus dem Raum Thun zu treffen, war ein willkommener Nebeneffekt.

Einmal mehr stellte sich heraus, dass das Bild von Israel in der Schweiz unvollständig und teilweise verzerrt ist. Bei der Präsentation und Abgabe von Broschüren aus der GSI-Schriftenreihe «Israel – Fokus ...» gab es teilweise überraschte Reaktion: «Was, Israel hat eine Filmindustrie!» oder «Tel Aviv ist auch eine Mode-Metropole?». Natürlich gab es auch andere Reaktionen... Bis hin zum Existenzrecht wurden alle Aktivitäten des Staates Israel in Frage gestellt oder im Einzelfall die Juden pauschal für alles schlechte im Nahen Osten verantwortlich erklärt.

Für einen erfreulichen Abschluss der Standaktion sorgte eine jüdische Familie mit zwei Kindern, die vor kurzem In die Schweiz gezogen war. Die GSI war ihnen kein Begriff und die israelische Flagge überraschte. Nach der Vorstellung des Ziels und Zwecks der der GSI war ein grosse Wertschätzung zu erkennen, dass es auch in der Schweiz pro-israelischen Organisationen gibt.
(mh)

GSI-Bern-Standakton in Thun. Im Bild Vizepräsident Yannick Buchter (links) im Gespräch mit Werner Binder, Vorstandsmitglied und Delegierter der Sektion im Zentralvorstand der nationalen GSI.