Leitbild

Gesellschaft Schweiz-Israel

Die Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI) wurde 1957 von Menschen gegründet, die das Weiterbestehen des Staates Israel gefährdet sahen.

Sie dachten an die jahrhundertelangen Verfolgungen des jüdischen Volkes und an den noch nicht lange zurückliegenden Versuch seiner Ausrottung.

Sie waren sich auch der antisemitisch geprägten Haltung von Schweizer Behörden jener Zeit bewusst, die Juden von anderen Zivilflüchtlingen unterschieden, die Grenzen für sie schlossen und ihnen die rettende Aufnahme versagten.

Die Gründung der GSI setzte ein unmissverständliches Zeichen: Das jüdische Volk muss im Staat Israel, seiner Heimat, sicher leben und sich entwickeln können.

Der Einsatz gegen Antisemitismus und Holocaustleugnung ist für die GSI gelebte Solidarität mit dem Staat Israel und mit der jüdischen Gemeinschaft in der Schweiz.

Die GSI ist eine neutrale und unabhängige Vereinigung, die verschiedene soziale, religiöse und politische Ansichten vereint, welche die Debatten bereichern.

Sie ist an keine politische Richtung gebunden, gehört keiner Partei in der Schweiz oder in Israel an und ist keiner Regierung verpflichtet.

Diese Unabhängigkeit ermöglicht ihr einen konstruktiven Dialog mit israelischen und jüdischen Institutionen und Persönlichkeiten im politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereich.

Als Freundschaftsgesellschaft mit dem Volk und dem Staat Israel verbunden, lässt sich die GSI in ihrer Arbeit von den folgenden Grundprinzipien leiten:

  • Das jüdische Volk hat ein legitimes Recht auf eine sichere Heimat.
  • Die GSI vertritt nachdrücklich das Existenzrecht des Staates Israel in sicheren und anerkannten Grenzen.
  • Die GSI wünscht sich stabile, friedliche und langfristige Beziehungen Israels mit den Staaten des Mittleren Ostens und mit den Palästinenserinnen und Palästinensern.
  • Sie fördert Projekte und Initiativen, die dem gegenseitigen Verständnis und Respekt, dem Zusammenleben und dem Frieden in und mit Israel dienen. Eine Zweistaatenlösung ist möglich, wenn beide Seiten dies wollen und vereinbaren.
  • Sie organisiert und unterstützt Projekte, Veranstaltungen und Initiativen in der Schweiz, welche dem Antisemitismus entschieden entgegentreten und Respekt und Verständnis für und das Zusammenleben mit jüdischen Menschen fördern.
  • Sie unterstützt den kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Austausch zwischen der schweizerischen und der israelischen Bevölkerung.

(14.6.2026)