Shalom
Seit 1957 engagieren sich Schweizerinnen und Schweizer in der Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI) für gute bilaterale Beziehungen, für Dialog, Respekt, Verständnis und Freundschaft zwischen beiden Ländern.
Israel-Standaktionen
der Gesellschaft Schweiz-Israel, Sektion Zürich
Seit 21 Jahren führt die Ges. Schweiz-Israel, Sektion Zürich, sogenannte Israel-Standaktionen an der Zürcher Bahnhofstrasse vor der Pestalozziwiese durch. So auch in diesem Jahr während den Sommermonaten. Die diesjährigen Standaktionen wurden – was Wunder! – natürlich durch die aktuelle Lage nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 und den nachfolgenden Militäraktionen im Gazastreifen und im Libanon stark überschattet.
Im primären Fokus dieser Standaktionen stand immer die klare Solidarität mit dem jüdischen Staat. Nicht weniger wichtig war den Aktivist:innen aber auch die Wissensvermittlung über Israel und die aktuelle Situation mit nachprüfbare Fakten. Als Basis der Gespräche diente das an der diesjährigen GSI-Delegiertenversammlung in Lugano erstellte und schweizweit von allen Sektionen genehmigte neue Leitbild. Wir wissen und erleben es alle: Es tobt weltweit ein giftiges Israel-Bashing auf allen Ebenen, das nicht selten auch klare antisemitische Tendenzen aufweist. Das zeigte sich auch am Israelstand an der Zürcher Bahnhofstrasse. An den diesjährigen Standaktionen wurden von militanten propalästinensischen Besuchern immer wieder Fakten und Behauptungen aufgetischt, die schlicht und einfach nicht den nachprüfbaren Tatsachen entsprachen (wie z.B: bewusste und gezielte Kindstötungen, sexuelle Übergriffe jeder Art, wahllose Massaker an Zivilisten usw. der IDF). Die Gespräche gestalteten sich mit solchen Besuchern logischerweise dann alles andere als einfach. Geschrei, Drohungen und Anspuckereien gehörten dazu und mussten die Standaktivist:innen über sich ergehen lassen.
Aber bei diesen Standaktions-Aktivitäten kam es in diesem Jahr – wie auch in der Vergangenheit – natürlich auch zu sehr ermutigenden, wenn auch manchmal kritischen Gesprächen. Gäste besuchten den GSI-Stand auch aus vielen Ländern (USA, Iran, Indien usw.) und zeigten grosses Interesse. Israelische Besucher waren hocherfreut feststellen zu dürfen, dass es in der Schweiz überhaupt echte Solidarität mit ihrer gebeutelten Heimat gibt. Eines zeigte sich aber immer wieder, dass der Wissensstand generell über den Palästinakonflikt, aber nicht weniger über die aktuelle Situation rund um den Pogrom vom 7. Oktober 2023 und die nachfolgenden Kriegssituationen rund um den Gazastreifen, öfters sehr gering war!
Die vergangenen 21 Jahren, während denen sich die GSI Zürich sozusagen auf die Strasse wagte und die Chuzpe hatte, sich besonders auch mit feindseligen Geistern in einen Dialog einzulassen, zeigten, dass diese aktive jahrelange Tätigkeit absolut notwendig, immer wieder enorm wichtig waren. Es zeigte, dass auch in besonders schweren Zeiten Israel auf seriöse Freunde in der Schweiz zählen darf und kann.
Dani Schürch-Tal
Die Jungen Grünen wollen ein Länderspiel der Frauennationalmannschaften zwischen der Schweiz und Israel in Sion verhindern. Zeigen wir ihnen die Rote Karte.
Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Mitglieder der GSI, liebe Freunde Israels, wo immer ihr seid.
Die «Jungen Grünen der Schweiz» wollen das Rückspiel in der ersten Playoff-Runde für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien zwischen den Frauenteams von Israel und der Schweiz verhindern. Dieses findet am Dienstag, 13. Oktober, um 19.30 Uhr, im Stade de Tourbillon in Sitten statt.
Der Ticketverkauf für das Spiel startet am Montag, 14. September 2026, um 14.00 Uhr. Tickets können ausschliesslich online über www.ticketmaster.ch bezogen werden.
Kaufen wir Tickets, gehen wir hin. Mit Schweizerfahnen und israelischen Fahnen. Feuern wir beide Frauenteams an. Das bessere möge gewinnen. Zeigen wir den «Jungen Grünen» die Rote Karte. Zeigen wir Präsenz. Denn die mit den Pali-Fahnen werde auch da sein. Mobilisiert alle Kreise die zu Israel stehen.
Stellungnahme der Gesellschaft Schweiz-Israel zur Verabschiedung des Todesstrafen-Gesetzes vom 30.3.2026
Verständlicherweise ist Israel nach dem 7. Oktober 2023 hart gegen den Terrorismus vorgegangen. Das am 30. März 2026 von der Knesset mit 62 zu 48 Stimmen verabschiedete Todesstrafen-Gesetz, das wohl ausschliesslich auf Palästinenser:innen in den besetzten Gebieten Anwendung finden würde, bereitet der Gesellschaft Schweiz-Israel grosse Sorge. Das Todesstrafen-Gesetz widerspricht den demokratischen und rechtsstaatlichen Werten Israels. Deshalb bedauert die Gesellschaft Schweiz-Israel die Entscheidung der Knesset. Sie unterstützt Bestrebungen der israelischen Zivilgesellschaft, das Todesstrafen-Gesetz vor dem Höchsten Gericht Israels anzufechten. Die begründete Existenzangst des jüdischen Volkes darf nicht für den Erlass illegitimer Gesetze missbraucht werden. Die Gesellschaft Schweiz-Israel ist überzeugt, dass die Todesstrafe im demokratischen Israel keinen Platz hat.
Die GSI beanstandete, dass es in der «Echo der Zeit-Sendung» vom 23. September 2025 im Bericht über die «staatliche Anerkennung Palästinas» unterlassen wurde, darauf hinzuweisen, dass Israel 1948 unmittelbar nach seiner Unabhängigkeitserklärung von arabischen Armeen angegriffen wurde. Die Ombudsstelle hat klar festgestellt, dass SRF mit seiner Berichterstattung gegen das Sachgerechtigkeitsgebot nach Art. 4 RTVG verstossen hat. Nach ihrer Beurteilung war es dem nicht vorinformierten Publikum nicht möglich, sich ein korrektes Bild über die historischen Ereignisse rund um die Staatsgründung Israels zu machen.
Wie in unserer Eingabe kommt auch die Ombudsstelle zum Schluss:
- Die Verkürzung der Darstellung ist problematisch.
- Die arabische Kriegserklärung vom 15. Mai 1948 hätte erwähnt werden müssen.
- Durch die Weglassung entstand beim Publikum ein falscher Eindruck.
Es ist genug
Medienmitteilung vom 12.10.2025
Die seit zwei Jahren von gewissen Medien, Parteien und Organisationen betriebene systematische Dämonisierung des Staates Israel zeigt ihre zerstörerische Wirkung. Die unablässige Wiederholung der grotesk falschen Genozid-Vorwürfe, die Verklärung der Hamas zu einer „Befreiungsorganisation“ und die moralische Rechtfertigung ihres barbarischen Massakers als „legitimer Widerstand“ haben ein Klima geschaffen, in dem blanker Judenhass wieder salonfähig wird.
Die Sektion Zürich führte im 21. Jahr ihre diesjährigen Israel Standaktionen an der Bahnhofstrasse durch. Während dieser vergangenen Zeit – seit 21 Jahren - geschah sehr viel Tragisches rund um Israel. Aber noch nie war die Lage rund um Israel v.a. seit dem 7. Oktober 2023 und der darauffolgenden israelischen Militäraktion im Gazastreifen derart polarisiert und hoffnungslos wie in diesem Jahr. Seither breitete sich bekanntlich weltweit fast explosionsartig ein sehr aggressiver und gewalttätiger Hass mit einer beängstigenden Portion von Hass und Antisemitismus auf alles Israelische und Jüdische aus - auch bei uns in der Schweiz! Es kam überall sogar zu physischen Übergriffen. Dieser sehr heiklen Sicherheitssituation musste bei der Organisation aller fünf diesjährigen Israel-Standaktionen Rechnung getragen werden. Es brauchte in der Tat echten Mut, eine Solidarität für Israel öffentlich und vor allem auf Zürichs bekannter und belebter Bahnhofstrasse zu zeigen und auszuleben. Dies geschah nicht nur passiv, sondern beinhaltete aktiv v.a. den Dialog mit kritischen Passanten.
Danke Alfred Heer Merci Alfred Heer Grazie Alfred Heer
Alfred Heer, ein mutiger Freund Israels, ist am 18. September 2025 verstorben. Er bleibt unvergessen. Und unvergessen bleibt sein Eintreten für Israel im Europarat.
Alfred Heer, un ami courageux d'Israël, est décédé le 18 septembre 2025. Il restera dans nos mémoires. Son engagement en faveur d'Israël au Conseil de l'Europe restera également gravé dans nos mémoires.
Alfred Heer, coraggioso amico di Israele, è venuto a mancare il 18 settembre 2025. Rimarrà indimenticabile. E indimenticabile rimarrà anche il suo impegno a favore di Israele nel Consiglio d'Europa.
Wir werden ihn dankbar in Erinnerung behalten. Nous garderons de lui un souvenir reconnaissant. Lo ricorderemo con gratitudine.
Corina Eichenberger-Walther
Zentralpräsidentin
Die Gesellschaft Schweiz-Israel lehnt die Anerkennung von Palästina als Staat durch die Schweiz ab.
Mathias Müller, Präsident GSI Bern
Am Nachmittag des 11. Mai 2025, im Saal des Hotels Astra in Vevey, herrschte gespannte Stille, als ein Mann ans Rednerpult trat, der seit Jahren unbeirrbar gegen das moralische Versagen der internationalen Gemeinschaft kämpft: Hillel Neuer, Direktor von UN Watch. Seine Stimme ist millionenfach gehört worden, im UN-Menschenrechtsrat, in Fernsehsendern auf drei Kontinenten, in Parlamenten.
Mathias Müller, Präsident GSI Sektion Bern
Vevey, 11. Mai 2025, Hotel Astra. Vormittagssonne über dem Genfersee, gespannte Ruhe im Saal. Die israelische Botschafterin Ifat Reshef tritt ans Rednerpult – zum letzten Mal in dieser Funktion vor der Delegiertenversammlung der Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI). Was folgt, ist keine Hasbara-Rede, keine politische Analyse, sondern ein bewegendes persönliches Zeugnis – durchdrungen von Dankbarkeit, Kampfgeist und einer tiefen Liebe zu Israel und zur Schweiz.
Appell an den Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt
(Zürich, 11.5.2025) Im Hinblick auf den in Basel stattfindenden ESC wird seit Wochen zu massiven Demonstrationen gegen Israel aufgerufen. Die Gesellschaft Schweiz-Israel erwartet vom Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt eine öffentliche Klarstellung, dass er Antisemitismus unter dem Vorwand der Israelkritik nicht toleriert. Und, dass er alles unternimmt, um die Sicherheit der israelischen ESC-Teilnehmerin zu gewährleisten.
Steuerbefreite Spenden "Helft Israel"
Anlässe
Aus Israel
LIVE TICKER +++
Der LiveTicker+++ berichtet laufend über Entwicklungen rund um den Krieg in Israel.
www.tachles.ch/krieg-gegen-israel