Es ist genug - Medienmitteilung vom 12.10.2025
Der Antisemitismus hat in der Schweiz jedes erträgliche Mass überschritten. Es bleibt nicht mehr bei Worten. Nun werden jüdische Mitbürger Zielscheibe eines abgrundtiefen Hasses. Die Polizei rät ihnen, Synagogen zu meiden. Man warnt sie davor, sichtbare Symbole ihrer Identität zu tragen. Jüdische Geschäfte werden verwüstet, Restaurants beschmiert, Künstler ausgeladen – ein Rabbi wird mitten auf oRener Strasse niedergestochen.
Das ist nicht mehr Meinungsfreiheit, das ist die Rückkehr der Barbarei – angeheizt von ideologischen Brandstiftern, die im Deckmantel des Antirassismus ihre alte Obsession gegen das Judentum ausleben.
Welch ein Zynismus: Während Israel und moderate arabische Staaten greifbar nahe an einem historischen Friedensabkommen standen, beherrschen in Bern Hassparolen, Gewaltfantasien und linksextremistische Aufmärsche die Strassen.
Wir appellieren nicht länger an die städtischen Behörden. Sie haben durch Passivität und moralische Feigheit längst gezeigt, dass sie weder den Willen noch die Fähigkeit besitzen, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten.
Wir appellieren an alle anständigen, denkenden und human gesinnten Menschen in diesem Land: Sie können die israelische Regierung kritisieren, wie es auch viele israelische Bürger tun. Aber erheben Sie Ihre Stimme und wehren Sie sich – friedlich, aber entschlossen – gegen den neuen Antisemitismus, gegen die ideologische Verrohung und gegen die hasserfüllte Gewalt.
Gesellschaft Schweiz-Israel, Sektion Bern
Präsident Mathias Müller
Kontaktadresse: Mathias Müller, +41 79 753 76 79, mathias.mueller@bluewin.ch
Alain Pichard, +41 79 417 96 36 arkadi@bluemail.ch